übersetzung: Philippa Moroni Lektorat: Swenja Gawantka 1956 schlug der Architekt Frank Lloyd Wright einen 1,6 km hohen Wolkenkratzer vor.
Er sollte das bei Weitem h?chste Geb?ude der Welt werden: fünfmal so hoch wie der Eiffelturm.
Doch viele Kritiker lachten den Architekten aus: Man würde Stunden auf den Aufzug warten müssen; schlimmstenfalls würde der Turm unter seinem eigenen Gewicht kollabieren.
So dachten die meisten Ingenieure, darum wurde der Riesenturm trotz des Medienrummels nie gebaut.
Heute jedoch werden weltweit immer h?here Geb?ude errichtet.
Firmen planen sogar über 1 km hohe Wolkenkratzer, etwa den Jeddah Tower in Saudi-Arabien, der dreimal so hoch wie der Eiffelturm ist.
Wrights 1,6 km hohes Wunderwerk k?nnte schon bald Realit?t werden.
Aber was hielt uns eigentlich vor 70 Jahren von diesen Megabauten ab und wie schaffen wir es heute, 1,6 km hohe Geb?ude zu errichten?
Bei einem Bauprojekt muss jedes Stockwerk alle darüberliegenden tragen k?nnen.
Je h?her wir bauen, desto h?her wird der Schweredruck der oberen auf die unteren Stockwerke.